Mauritius 2026/2027: ETA, Touristensteuer & neue Einreiseregeln – was du jetzt wissen musst

Samstag, 11. Juli 2026 | Kategorie: News

Mauritius ändert die Spielregeln: ETA kommt, Touristensteuer läuft bereits – alles auf einen Blick

Mauritius ist bei deutschen Fernreisenden als traumhaftes Inselparadies bekannt – und bleibt das auch. Doch wer einen Trip in den Indischen Ozean plant, sollte zwei wichtige Entwicklungen kennen: Seit dem 1. Oktober 2025 gilt eine verbindliche Touristensteuer von 3 Euro pro Nacht und Person, und im nationalen Haushaltsplan 2026/2027, vorgestellt am 19. Juni 2026 vor der Nationalversammlung in Port Louis, hat die mauritische Regierung außerdem die Einführung einer elektronischen Reisegenehmigung (ETA) angekündigt. Kurz: Die Insel digitalisiert ihre Grenzverwaltung – und das hat konkrete Folgen für deinen nächsten Mauritius-Urlaub.

Die Mauritius-Touristensteuer: Seit Oktober 2025 Pflicht in allen registrierten Unterkünften

Bereits seit dem Herbst 2025 zahlst du als Tourist eine neue Abgabe, wenn du in Mauritius übernachtest. Die Mauritius Revenue Authority (MRA) hat festgelegt, dass eine Touristengebühr von 3 Euro pro Tourist und pro Nacht ab dem 1. Oktober 2025 gilt. Diese sogenannte „Tourist Fee“ betrifft alle registrierten Unterkunftsarten: Sie gilt für Hotels, Gästehäuser, Touristenresidenzen und Landgüter, die für touristische Aufenthalte genutzt werden.

Für wen gilt die Abgabe? Die Touristengebühr von 3 Euro wird pro Tourist ab 12 Jahren für jede Nacht in einer registrierten Unterkunft berechnet. Kinder unter 12 Jahren sind ausgenommen. Mauritische Einwohner und im Ausland lebende Mauritier sind ebenso befreit wie Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis oder eines Premium-Visums.

Praktisch bedeutet das für eine typische Mauritius-Reise: Ein Paar verbringt 10 Nächte auf der Insel und zahlt damit 60 Euro zusätzlich – direkt an die Unterkunft. Die MRA ist für die Einziehung der Touristengebühren zuständig. Unterkunftsanbieter müssen die eingenommene Gebühr monatlich an die Mauritius Revenue Authority abführen. Du selbst musst nichts online vorab bezahlen – die Abrechnung erfolgt direkt beim Check-out oder Check-in in der Unterkunft.

Die Tourist Fee wurde durch Änderungen am Tourism Authority Act eingeführt und ist Teil der Haushaltsmaßnahmen 2025/2026. Sie soll einen stabilen, tourismusgebundenen Einnahmestrom schaffen, um Infrastruktur, Umweltschutz und territoriale Entwicklung zu finanzieren. Der Betrag ist im globalen Vergleich moderat – ähnliche Touristensteuern gibt es längst in Ländern wie Frankreich, Spanien oder Bali.

Übrigens: Alle Reisenden werden außerdem gebeten, das mauritische „All-in-One Digital Travel Form“ vor der Abreise auszufüllen. Dieses Formular erzeugt ein PDF mit einem QR-Code, der beim Ankauf ausgedruckt und den Gesundheitsbehörden bei der Einreise vorgelegt werden muss. Das gilt schon jetzt und ist unabhängig vom geplanten ETA-System.

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Das neue mauritische ETA: Was am 19. Juni 2026 beschlossen wurde

Neben der bereits laufenden Touristensteuer hat Mauritius nun eine zweite, weitreichendere Neuerung angekündigt. Der mauritische Haushalt 2026/2027, vorgestellt am 19. Juni 2026, sieht eine Änderung des Immigration Act vor, um eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) einzuführen: Alle Nicht-Staatsbürger müssen sich demnach online anmelden und eine festgelegte Gebühr entrichten, bevor sie nach Mauritius reisen.

Am 22. Juni 2026 hat Mauritius offiziell Pläne zur Einführung eines neuen digitalen Vor-Reise-Systems für alle Nicht-Staatsbürger bestätigt. Dies markiert eine bedeutende Modernisierung der Einreiseprozeduren des Inselstaates, während er sich auf weiteres Wachstum im internationalen Tourismus vorbereitet. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen des Nationalhaushalts 2026/2027 und signalisiert, dass das System von der Planungs- in die konkrete Umsetzungsphase übergeht.

Eine ETA ist eine Online-Genehmigung vor der Reise – ähnlich dem US-amerikanischen ESTA, der britischen ETA oder dem bald kommenden europäischen ETIAS. Sie ist kein Visum, würde aber zu einem obligatorischen Schritt werden, bevor man einen Flug nach Mauritius antritt.

Wie hoch wird die Gebühr sein? Der Haushalt nennt nur eine „festzulegende Gebühr“, ohne einen genauen Betrag zu nennen. Die Höhe wird in den Durchführungsbestimmungen festgelegt, sobald die ETA nach der Änderung des Immigration Act gestartet wird. Ein genauer Starttermin steht ebenfalls noch nicht fest.

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Was bedeutet das für deutsche Urlauber – und wann wird die ETA Pflicht?

Die gute Nachricht zuerst: Die elektronische Reisegenehmigung ist ein Vorschlag im mauritischen Haushaltsplan 2026/2027 und noch nicht in Kraft. Die aktuellen visafreien und Visa-bei-Ankunft-Regelungen gelten weiterhin, sodass du heute keine ETA benötigst, um nach Mauritius zu reisen.

Das bestätigt auch das Auswärtige Amt: Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt oder eine Besuchs- oder Geschäftsreise derzeit kein Visum. Mauritius bietet unkomplizierte visafreie Einreise für die meisten Touristen für bis zu 60 Tage, bei der lediglich ein digitales Reiseformular und ein Nachweis ausreichender finanzieller Mittel erforderlich sind.

Wann kommt die ETA konkret? Als Starttermin wird frühestens 2027 erwartet, nach technischer Entwicklung und Tests. Aktuell laufen Planungen und gesetzliche Anpassungen, inklusive der Änderung des Immigration Act. Die Maßnahme erfordert zunächst die Verabschiedung der Gesetzesänderung, gefolgt vom Systemstart.

Die ETA-Pflicht würde nicht zwingend das Ende der visafreien Einreise bedeuten, sondern vielmehr die Ergänzung um eine elektronische Genehmigung vor dem Abflug. Visabefreite Reisende müssten dann wahrscheinlich vor ihren Flügen eine elektronische Genehmigung einholen, ähnlich wie bei Reisegenehmigungssystemen, die bereits in Australien, Kanada, dem Vereinigten Königreich und den USA eingeführt wurden.

Für wen gilt das? Die Haushaltsunterlagen beziehen sich auf ein System für Nicht-Staatsbürger, eine Kategorie, die nach mauritischem Recht alle Personen umfasst, die keine mauritische Staatsbürgerschaft besitzen. Im weitesten Sinne könnten das Touristen, Geschäftsreisende, Studenten, ausländische Arbeitnehmer und Reisende, die derzeit von der Visumspflicht befreit sind, sein.

Was ist das Ziel? Laut mauritischer Regierung soll die neue digitale Plattform die Überlastung an den Ankunftsterminals der Flughäfen verringern, die Einreiseformalitäten vereinfachen und die nationale Sicherheit durch eine Vorabprüfung der Fluggäste stärken.

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Mauritius & Port Louis: Städtereise und Traumstrand in einem

Mauritius ist weit mehr als nur ein Badeort – die Hauptstadt Port Louis lohnt sich als Städteziel ebenso. Farbenfrohe Märkte wie der Central Market, koloniale Architektur, das Blue Penny Museum und eine lebhafte Streetfood-Szene machen die Hafenstadt zu einem idealen Ausgangspunkt für Städtereisen nach Mauritius. Kombiniert mit Stränden wie dem Trou aux Biches oder dem Mont Choisy entsteht ein perfektes Reiseprogramm für Kultur- und Strandliebhaber gleichermaßen.

Wer die Insel per Pauschalreise nach Mauritius entdecken möchte, hat die Wahl zwischen Vollpension-Resorts, Boutique-Hotels und privaten Villen. Denk jedoch daran, die 3-Euro-Touristensteuer pro Nacht in dein Budget einzuplanen – sie kommt in aller Regel on top zu deinem Unterkunftspreis. Wer nach einem schnellen Angebot sucht, findet auf unserer Seite zu Last-Minute-Reisen nach Mauritius aktuelle Angebote.

Mauritius gilt seit Langem als eines der führenden Touristenziele Afrikas und zieht Besucher mit Luxusresorts, unberührten Stränden und einem geschäftsfreundlichen Umfeld an. Das geplante ETA-System soll den Anspruch des Landes unterstützen, wettbewerbsfähig zu bleiben, indem internationale Reisen sicherer, effizienter und digital gestaltet werden.

Der mauritische Premierminister hob die entscheidende Rolle des Tourismus für die Wirtschaft hervor und betonte, dass das Land 2025 rund 1,4 Millionen Ankünfte verzeichnet habe. Das ist ein deutliches Signal: Mauritius will wachsen – und die neuen Regeln sind nicht als Hürde, sondern als Modernisierung gedacht.

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Aktuelle Einreisebeschränkungen: Ebolaregion-Sperre bleibt

Neben ETA und Touristensteuer gibt es noch eine dritte relevante Einreiseregelung, die seit Mitte Juni 2026 gilt und vor allem für Vielreisende bedeutsam ist: Für nicht-mauritische Staatsangehörige, die aus der DR Kongo, Uganda oder Sudan nach Mauritius einreisen möchten – das betrifft auch Transitreisende – oder die sich in den letzten 21 Tagen in einem dieser Staaten aufgehalten haben, besteht momentan ein Einreiseverbot, das je nach Ausbruchsgeschehen erweitert werden kann.

Ausnahmen bestehen ausschließlich für Inhaber einer dauerhaften mauritischen Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis sowie für Inhaber von Geschäfts- und Studentenvisa. Diese unterliegen nach der Einreise einer 21-tägigen Quarantäne. Wer also auf dem Weg nach Mauritius einen Zwischenstopp in einem der genannten Länder plant, sollte das im Vorfeld unbedingt mit der Fluggesellschaft und den mauritischen Behörden abklären.

Im Übrigen: Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Prüfe daher immer kurz vor Reiseantritt die aktuellen Hinweise auf der Webseite des Auswärtigen Amtes und informiere dich bei deiner Fluggesellschaft.

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Dein Mauritius-Check: Was gilt wann?

Hier eine kompakte Übersicht der wichtigsten Änderungen für deutsche Mauritius-Reisende:

  • Touristensteuer (Tourist Fee): Gilt seit 1. Oktober 2025. 3 Euro pro Person (ab 12 Jahren) und Nacht in registrierten Unterkünften. Wird direkt vor Ort eingesammelt, kein Online-Vorabzahlung nötig.
  • All-in-One Digital Travel Form: Schon heute empfohlen bzw. verpflichtend. Vor Abflug online ausfüllen, QR-Code ausdrucken und bei Ankunft vorzeigen.
  • ETA (Electronic Travel Authorisation): Angekündigt im Budget vom 19. Juni 2026. Noch nicht in Kraft. Starttermin frühestens 2027. Gebühr noch nicht festgelegt.
  • Visumspflicht für Deutsche: Weiterhin kein Visum nötig für touristische Aufenthalte bis 60 Tage.
  • Einreiseverbot aus Krisenregionen: Kein Einlass für Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in der DR Kongo, Uganda oder Sudan aufgehalten haben.

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Häufige Fragen zur Einreise nach Mauritius 2026

Brauche ich als Deutscher derzeit ein Visum für Mauritius?

Nein. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt bis zu 60 Tagen kein Visum. Die bisherigen visafreien Einreiseregeln gelten auch 2026 unverändert. Die geplante ETA ist noch nicht in Kraft.

Was ist die mauritische Touristensteuer und wie viel kostet sie mich?

Seit dem 1. Oktober 2025 erhebt Mauritius eine „Tourist Fee“ von 3 Euro pro Person (ab 12 Jahren) pro Nacht in registrierten Unterkünften. Bei einer 10-Nächte-Reise zu zweit sind das 60 Euro – zahlbar direkt in der Unterkunft, nicht online vorab.

Was ist die mauritische ETA und wann kommt sie?

Die ETA (Electronic Travel Authorisation) ist eine digitale Einreisegenehmigung, die noch vor dem Abflug online beantragt werden soll. Sie wurde im nationalen Haushaltsplan vom 19. Juni 2026 angekündigt, ist aber noch nicht in Kraft. Ein Starttermin ist frühestens 2027 zu erwarten, die Gebühr ist noch nicht festgelegt.

Was ist das „All-in-One Digital Travel Form“ und muss ich es ausfüllen?

Ja. Dieses Formular ersetzt frühere Einreisekarten und sollte vor dem Abflug online ausgefüllt werden. Es erzeugt einen QR-Code als PDF, den du ausdrucken und bei Ankunft den Behörden vorzeigen musst. Das Formular ist unabhängig vom geplanten ETA-System.

Gilt die Touristensteuer auch für Airbnb-Unterkünfte?

Ja. Die Tourist Fee gilt für alle registrierten Touristenunterkünfte – also auch für Ferienwohnungen, Gästehäuser und private Residenzen, die unter dem Tourism Authority Act registriert sind. Der Gastgeber ist verpflichtet, die Abgabe einzuziehen und an die mauritische Steuerbehörde (MRA) abzuführen.

Gibt es aktuelle Einreisebeschränkungen aufgrund von Krankheitsausbrüchen?

Ja. Mauritius hat ein temporäres Einreiseverbot für Personen verhängt, die in den letzten 21 Tagen in der DR Kongo, Uganda oder dem Sudan waren. Das gilt auch für Transitreisende. Wer die genannten Länder auf dem Weg nach Mauritius berührt, sollte unbedingt vorab Kontakt mit der Fluggesellschaft und den mauritischen Behörden aufnehmen.

Lohnt sich Mauritius trotz der neuen Abgaben noch als Reiseziel?

Definitiv. Die Touristensteuer von 3 Euro pro Nacht ist im internationalen Vergleich moderat. Die ETA-Regelung ist noch nicht in Kraft. Mauritius bleibt eines der schönsten Inselziele weltweit – mit traumhaften Stränden, vielseitiger Gastronomie und einer lebendigen Hauptstadt. Wer flexibel buchen möchte, findet auf billigweg.de aktuelle Angebote für Pauschal- und Last-Minute-Reisen nach Mauritius.

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