Giro d’Italia 2026: Vingegaard holt die Maglia Rosa – und Vollering schreibt Radsport-Geschichte
Donnerstag, 2. Juli 2026 | Kategorie: News
Jonas Vingegaard hat beim Giro d’Italia 2026 die Maglia Rosa gewonnen – und damit als erst achter Fahrer der Geschichte alle drei Grand Tours für sich entschieden. Demi Vollering holte sich wenige Tage später die Gesamtwertung der Frauen-Ausgabe und schrieb damit ebenfalls Radsport-Geschichte. Beide Siege wurden auf Italiens legendärsten Bergstraßen entschieden – genau auf jenen Pässen, die auch ambitionierte Radreisende seit Jahren in die Dolomiten, ins Aostatal und an die Toskana-Küste locken. Was die Ereignisse des Frühsommers 2026 für deinen nächsten Aktivurlaub in Italien bedeuten, liest du hier.

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Vingegaard triumphiert: Was beim Giro d’Italia 2026 passiert ist
Der Giro d’Italia 2026 war die 109. Ausgabe des Grand Tours. Das Rennen startete am 8. Mai in Nessebar, Bulgarien, und endete am 31. Mai in Rom. Den Gesamtsieg sicherte sich der dänische Fahrer Jonas Vingegaard (Visma–Lease a Bike) zum ersten Mal in seiner Karriere – und wurde damit der achte Fahrer überhaupt, der alle drei Grand Tours gewonnen hat, der erste seit Chris Froome im Jahr 2018.
Vingegaard entschied die Gesamtwertung am Ende überzeugend mit einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten auf den zweitplatzierten Österreicher Felix Gall. In den Bergen war der Däne einsame Klasse und holte sich insgesamt fünf Etappensiege auf dem Weg zum Gesamtsieg.
Vingegaard übernahm die Führung auf der 14. Etappe und baute seinen Vorsprung danach kontinuierlich aus. Er gewann fünf Etappen, vier davon in den Bergen. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Felix Gall (Decathlon CMA CGM), Dritter der Australier Jai Hindley (Red Bull–Bora–Hansgrohe).
In den anderen Wertungen gewann der Franzose Paul Magnier (Soudal–Quick-Step) das Punktetrikot, der Italiener Giulio Ciccone (Lidl–Trek) das Bergtrikot, und der Portugiese Afonso Eulálio (Team Bahrain Victorious) das Weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrer.
Der Sieg macht Vingegaard zum neunten männlichen Fahrer, der alle drei Grand Tours in seiner Karriere gewonnen hat. Er wird als nächstes bei der Tour de France starten, wo er das sportlich seltene Giro-Tour-Double anpeilt.
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Eine außergewöhnliche Strecke: Die Dolomiten als Herzstück des Rennens
Der Kurs des Giro 2026 war nicht nur für die Profis ein Spektakel, sondern ist auch für Radreisende ein Traumrevier. Die wichtigsten Zahlen der Strecke: 3.459 Kilometer, rund 50.000 Höhenmeter, acht Flachetappen, sieben Mittelgebirgs-Etappen, fünf Hochgebirgsetappen, sieben Bergankunften und ein 40,2 Kilometer langes Einzelzeitfahren.
Der Giro d’Italia 2026 schrieb einige seiner dramatischsten Kapitel erneut in den Dolomiten – mit atemberaubenden Aussichten über Trentino und Venetien. Nachdem das Rennen am 8. Mai in Bulgarien gestartet war, rollte die pink-bunte Karawane durch Italien nordwärts zu den ikonischen Bergen, wo das Maglia Rosa letztlich entschieden wurde. Legendäre Anstiege, atemberaubende Landschaften und einige Streckenneuheiten machten diese Etappen zu einem Pflichttermin für Radsportfans.
Die Königsetappe 19 vom 29. Mai war das Herzstück: Die durch die Dolomiten führende Königsetappe zählt zu den schwersten Hochgebirgsetappen der vergangenen Jahre. Auf den letzten 100 Kilometern mussten fast 5.000 Höhenmeter bewältigt werden. Sechs kategorisierte Anstiege, alle mit längeren Passagen mit mehr als zehn Prozent Steigung, luden zu frühen Angriffen ein – flache Abschnitte gab es praktisch keine. Am Passo Giau wurde die begehrte Cima Coppi vergeben.
Die Cima Coppi – der höchste Punkt des gesamten Giro 2026 – war in diesem Jahr der Passo Giau auf 2.236 Metern. Damit war der Pass nicht nur Prüfstein für die besten Kletterer der Welt, sondern steht nun auch noch stärker im Fokus ambitionierter Radreisender. Der nahe gelegene Fedaia-Pass mit Steigungen bis zu 16 Prozent lässt die Legenden des Giro d’Italia grüßen – und motiviert Aktivurlauber, selbst in die Pedale zu treten.
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Demi Vollering macht beim Giro d’Italia Women Geschichte
Kaum war das Männer-Rennen beendet, startete die Frauen-Ausgabe – und auch sie endete mit einem historischen Sieger. Das Giro d’Italia Women 2026 fand in einem neuen Kalenderslot statt: von 30. Mai bis 7. Juni, unmittelbar im Anschluss ans Männer-Rennen, statt wie bisher während der Tour de France.
Die Strecke der Frauen führte über 1.153,7 Kilometer und startete in Cesenatico, dem Geburtsort Marco Pantanis, mit dem Ziel in Saluzzo – nach der Bezwingung der berüchtigten Schotterstraße des Colle delle Finestre auf dem Weg nach Sestriere.
In der Gesamtwertung gewann Demi Vollering (FDJ United–Suez) das Giro d’Italia Women zum ersten Mal, mit einem Vorsprung auf Antonia Niedermaier (Canyon//SRAM) von 30 Sekunden. Mit ihrem Sieg wurde Vollering die zweite Frau nach Annemiek van Vleuten, die alle drei Grand Tours gewonnen hat.
Mit einer brutalen Attacke am letzten Anstieg entschied Demi Vollering (FDJ United-Suez) den Gesamtsieg. Sie ließ die bis dahin führende Anna van der Breggen (SD Worx-Protime) stehen – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) gewann die letzte Etappe vor Niamh Fisher-Black (Lidl-Trek) und Antonia Niedermaier (Canyon-SRAM).
Elisa Longo Borghini war als zweifache Titelverteidigerin nach Italien zurückgekehrt, stand aber einem der stärksten Feldern seit Jahren gegenüber. 2024 war sie die erste Italienerin seit Fabiana Luperinis letztem Triumph 2008 gewesen, die den Giro d’Italia Women gewonnen hatte – und 2025 verteidigte sie den Titel erfolgreich.
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Was das für deinen Radurlaub in Italien bedeutet
Zwei historische Radsiege, unzählige TV-Bilder von schwindelerregenden Dolomiten-Pässen, azurblauem Ligurischen Meer und weinberankten Toskanischen Hügeln: Der Giro 2026 hat Italia as Radreisedestination erneut in den Mittelpunkt gerückt. Kein Wunder, dass die Buchungen für geführte Pauschalreisen nach Italien und speziell für Radtouren in den Dolomiten bereits jetzt Hochsaison haben.
Wer von den Dolomiten hört, hat sofort die typischen Bilder der zerklüfteten Gipfel in der italienischen Sonne vor Augen. Drei Zinnen, Marmoladagletscher, Sellastock – das sind weltbekannte Ziele nicht nur für Wanderer und Bergsteiger, sondern auch für Rennradfahrer: Hier fanden schon erbitterte Kämpfe ums Maglia Rosa statt. In den Dolomiten – in Südtirol, im Trentino, im Veneto – alle monumentalen Pässe abzuklappern, das ist der Traum jedes ambitionierten Radreisenden.
Wer etwas Strukturiertes sucht: Der Giro delle Dolomiti in seiner 49. Ausgabe findet vom 13. bis 17. Juli 2026 statt – eine sportliche und nachhaltige Radreise durch Südtirol durch die majestätischen Dolomiten. Das Breitensportevent lädt alle Niveaustufen ein, auf Profispuren ihre eigene Maglia-Rosa-Geschichte zu schreiben.
Vom Kalabrien bis in die Dolomiten, durch den Apennin, die Versilia, das Langhe und Friaul – diese Giro-Edition verspricht drei Wochen mit Attacken, legendären Anstiegen und atemberaubenden Landschaften für alle, die Radurlaub in Italien lieben. Genau diese Regionen – von Sizilien im Süden bis zu den Alpenpässen im Norden – sind nun noch stärker auf dem Radar aktiver Urlauber. Buche einen Lastminute-Urlaub nach Italien und nutze die Post-Giro-Euphorie für Spontanreisen in noch nicht überlaufene Radregionen.
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Südtirol und die Dolomiten: Das Aktivurlaubsparadies Italiens
2026 ist Südtirol besonders bei Aktivurlaubern hoch im Kurs. Das ist kein Zufall: Morgens erklimmst du die Gipfel der Dolomiten (UNESCO-Weltnaturerbe!), nachmittags spazierst du durch die mediterranen Gärten von Meran oder Bozen. Perfekt für Wanderer, Mountainbiker, Wellness-Fans und Feinschmecker, die hohe Qualität schätzen.
Unsere Alpen-Saison eröffnen wir traditionell in den Dolomiten, südlich des Alpenhauptkamms. Die Dichte an prestigeträchtigen Pässen ist hoch, die schroffen Felsformationen weltberühmt, die italienische Lebensart ausgeprägt. Wer die Königsetappen des Giro 2026 selbst nachradeln möchte, findet in Südtirol, dem Trentino und Venetien ein perfekt ausgebautes Netz aus Radwegen und Passstraßen – von der Pauschalreise nach Südtirol bis zur individuellen Rennradtour.
Auch für Wanderer und Trekker gibt es kaum eine Region in Europa, die so viel bietet wie die Dolomiten: Die Sella-Runde ist ein Mythos. Gleich vier Dolomiten-Pässe werden bei der Umrundung des Sellastocks bezwungen: Sellajoch, Grödnerjoch, Campolongo und Pordoi. Ob du auf dem Rennrad, dem MTB oder zu Fuß die Routen der Stars nachverfolgst – das Erlebnis bleibt unvergesslich.
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Blick nach vorn: Giro d’Italia Women läuft noch – und du kannst live dabei sein
Während dieser Artikel erscheint, ist der Giro d’Italia Women 2026 gerade beendet – mit Demi Vollering als Gesamtsiegerin und als zweite Frau nach Annemiek van Vleuten, die alle drei Grand Tours gewonnen hat. Das Rennen hat erneut gezeigt, wie spektakulär Italiens Landschaften auch auf Weltklasse-Niveau inszeniert werden können.
Das Giro d’Italia Women 2026 umfasste zwei Bergankunften – unter anderem das Finale in Sestriere nach dem Colle delle Finestre. Die neunstufige Strecke, eine Etappe mehr als 2025, erstreckte sich über insgesamt 1.153,7 Kilometer, alles im Norden Italiens.
Für Aktivurlauber bedeutet das: Die Alpenpässe des Piemont, die Seealpen und die Westalpen rund um Sestriere und den Colle delle Finestre werden nach dem Rennen noch stärker gebucht. Wer die Strecke hautnah erleben will, findet jetzt auch Städtereisen nach Turin als ideale Ausgangsbasis für Tagesausflüge zu den Rennstrecken.
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Häufige Fragen zum Giro d’Italia 2026 und Aktivurlaub in Italien
Wer hat den Giro d’Italia 2026 gewonnen?
Jonas Vingegaard (Visma–Lease a Bike) gewann den Giro d’Italia 2026 als erster Däne. Er entschied das Rennen mit über fünf Minuten Vorsprung auf Felix Gall (Österreich) und sicherte sich damit als achter Fahrer der Geschichte den Sieg in allen drei Grand Tours – Giro, Tour de France und Vuelta a España.
Wer gewann den Giro d’Italia Women 2026?
Demi Vollering (FDJ United–Suez) gewann das Giro d’Italia Women 2026 zum ersten Mal. Damit wurde sie die zweite Frau überhaupt – nach Annemiek van Vleuten – die alle drei Grand Tours (Giro, Tour de France Femmes, Vuelta) gewonnen hat. Zweite wurde Antonia Niedermaier, Dritte Anna van der Breggen.
Wo fand der Giro d’Italia 2026 statt?
Der Giro 2026 startete erstmals in Bulgarien (Nessebar, 8. Mai) und endete am 31. Mai in Rom. Die entscheidenden Bergetappen führten durch die Dolomiten (Passo Giau als Cima Coppi auf 2.236 m), das Aostatal, die Apenninen und die Toskana.
Welche Regionen in Italien eignen sich am besten für Radurlaub nach dem Giro?
Die Dolomiten in Südtirol und Venetien (Passo Giau, Falzarego, Fedaia, Sella-Runde) sind die klassischen Giro-Reviere und ideal für ambitionierte Rennradfahrer. Für Genussradler eignen sich die Toskana, der Gardasee und die ligurische Küste. Das Trentino bietet zudem ein dichtes Netz für Mountainbiker und Wanderer.
Kann ich als Aktivurlauber Giro-Strecken selbst fahren?
Ja, viele der Giro-Pässe sind öffentliche Straßen und können das ganze Jahr (je nach Schneelage) befahren werden. Geführte Rennradreisen durch Anbieter wie quäldich.de oder Italy Bike Hotels starten direkt ab Bozen und fahren die ikonischen Pässe Pordoi, Giau, Fedaia und die Drei Zinnen. Der Giro delle Dolomiti als Breitensportevent findet im Juli 2026 statt und ist offen für alle Leistungsklassen.
Wann ist die beste Reisezeit für Radurlaub in den Dolomiten?
Die Hauptsaison für Rennradfahrer liegt zwischen Juni und September, wenn alle Hochpässe schneefrei sind. Im Juli bietet der Giro delle Dolomiti einen fixen Rahmen für geführte Touren. Mountainbiker finden ab Mai fantastische Bedingungen. Wanderer können viele Dolomiten-Wege ab Ende Mai nutzen.
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